Meine Ziele für Echzell

Finanzen

Ich setze mich dafür ein, dass die Kreisumlage weniger stark steigt.

Die Finanzierung der Kommunen ist unzureichend. Die Gemeindevertretung musste trotz massiver Streichungen im Haushalt die Grund- und Gewerbesteuer erhöhen. Das ist schmerzhaft. Eine Gegenmaßnahme wäre die Eindämmung des Anstiegs der Kreisumlage. Ich halte das für möglich und werde mich im Kreistag dafür einsetzen.

Zur Stärkung unserer Finanzen sind auch Wind- und Solarenergie Themen, die ich angehen möchte. Hier könnte Echzell von Pachteinnahmen profitieren.

Vereine und Ehrenamt

Vereine und Ehrenamt fördern, regelmäßigen Austausch etablieren.

Vereine und Ehrenamt gestalten weite Teile unseres Miteinanders. Als Bürgermeisterin werde ich Vereine und ehrenamtliches Engagement fördern und ein regelmäßiges Forum zum Austausch mit den ehrenamtlich Aktiven einrichten.

Gewerbe und Landwirtschaft

Abwanderung von Gewerbebetrieben stoppen und die Pachtbedingungen korrigieren.

Möglichkeiten und Wünsche liegen hier heute leider weit auseinander. Ziel Nr. 1 ist der Ausweis und die Bereitstellung von Gewerbeflächen im Gemeindegebiet. Auch das regelmäßige Gespräch mit den Gewerbetreibenden ist wichtig. Dem Gewerbeverein kommt hier eine hohe Bedeutung zu.

Darüber hinaus liegt mir der Austausch mit den Ortslandwirten sehr am Herzen. Als Bürgermeisterin werde ich umgehend wieder für realistische Pachtbedingungen für die gemeindeeigenen Flächen sorgen.

Kommunikation

Mehr Bürgernähe schaffen durch Einführung der DorfFunk-App und Wiedereinführung von Bürgersprechstunden.

Unser Kommunikationsverhalten hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Unzweifelhaft ist, dass die Kommunikation zwischen Bürgern und Gemeindeverwaltung verbessert werden muss. Hierzu setze ich mich für die Implementierung der Dorffunk-App ein und möchte auch wieder den direkten Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern suchen, indem ich regelmäßige Bürgersprechstunden in allen Ortsteilen anbiete.

Für alle Generationen

Echzell für alle Generationen lebenswert machen.

Alle Generationen sollen sich in Echzell wohlfühlen. Dafür bedarf es einiger Maßnahmen, um uns für die Zukunft richtig aufzustellen: Überarbeitung der Spielplätze nach einem Konzept unter Einbeziehung der Bürger; Aufenthaltsort für Jugendliche neu gestalten (Skatpark); Wohnmöglichkeiten mit kleinen Einheiten für ältere Menschen mit Hilfe von Investoren.

Landesgartenschau als Chance

Echzell muss unsere Beiträge zur Landesgartenschau 2027 entschieden vorantreiben.

Die interkommunale Landesgartenschau Oberhessen 2027 bietet nach wie vor die Möglichkeit Maßnahmen zu realisieren, die sonst nicht umsetzbar sind. Allerdings hängt es jetzt mehr als vor dem Bürgerentscheid von der Steuerungsgruppe und von uns Echzellern ab, was wir hier einbringen können. Diese Chance dürfen wir nicht verpassen. Ich plädiere stark dafür, dass wir dem Thema „Kartoffel“ eine Bühne in Echzell bieten. Ranstadt hat z. B. den Apfel im Fokus – das wäre eine tolle Ergänzung. In diesem Zusammenhang müssen wir uns außerdem sehr stark um einen Radwegeplan bemühen und entsprechende Ausbauten vornehmen. Das sind jetzt nur zwei von vielen weiteren Themen.

Zukunftsfähiges Bauen

Fördermittel nutzen, um Altbaubestände zu sanieren und günstigen Wohnraum zu schaffen.

Auf Basis der vorliegenden Quartierskonzepte muss das Thema, wie Echzell klimaneutral werden kann, verstärkt angegangen werden.

Die Sanierung der Alten Apotheke ist das wichtigste Projekt des Städtebau-Förderprogramms „Lebendige Zentren“. Hohe Fördersummen stehen hier bereit. Weitere Fördergelder für die darin geplante Arztpraxis sind möglich. Es geht darum, diese Aufgabe aktiv voranzutreiben und weitere Fördergelder einzuwerben. In dem Programm werden jedoch auch private Sanierungsmaßnahmen gefördert. Das sollten wir intensiver nutzen.

Neubaugebiet Bingenheim

Zukunftsfähig und nachhaltig entwickeln.

Das Neubaugebiet in Bingenheim kann jetzt umgesetzt werden. Hier ist die Frage: Wie bauen wir zukunftsfähig?. Die Kommune kann das über den Bebauungsplan steuern. Bad Nauheim und Wölfersheim machen es gerade vor: Mit der so genannten kalten Nahwärme werden Wohngebiete modern und ohne fossile Energie beheizt. Echzell sollte auch bei der Wohnungsbaugesellschaft des Kreises mitmachen. So können wir für bezahlbaren Wohnraum sorgen.