GRÜNE mit Bürgermeisterkandidatin Christa Degkwitz zu Besuch an der Schule
Zusammen mit der Echzeller Bürgermeisterkandidatin Christa Degkwitz besuchten GRÜNE aus der Orts- und Kreispolitik die Echzeller Kurt-Moosdorf-Schule. Themen waren u.a. die geplante Erweiterung der Schule, deren digitale Ausstattung, die Ganztagsbetreuung und die Möglichkeiten der Unterstützung seitens der Gemeinde. Mit dem kürzlich im Kreistag verabschiedeten Doppelhaushalt stehen in den kommenden Jahren für Baumaßnahmen an der Schule insgesamt 5,8 Mio. € zur Verfügung.
Als Gesprächspartnerinnen standen der kleinen Delegation der GRÜNEN Schulleiterin Marion Theiß und die stellvertretende Schulleiterin Tamara Keck zur Verfügung. Die Schule ist eine reine Grundschule mit ca. 180 Schülerinnen und Schülern. Der Unterricht findet in zwei oder drei Klassen pro Jahrgang statt. Im Rahmen des Pakts für den Nachmittag bietet die Schule eine Betreuung von 07:00 – 17:00 Uhr an. Für guten Unterricht und gute Betreuung sind in Zukunft erweiterte Raumkapazitäten notwendig. Deshalb sehen die Investitionsplanungen des Wetteraukreises als Schulträger einen Erweiterungsbau vor. Laut der Informationen zum Schulentwicklungsplan von Ende 2023 sollen neue Räume auf einer Bruttofläche von 594 qm entstehen. Noch ist nicht ganz geklärt, wo der Erweiterungsbau errichtet wird. Hier stehen Abstimmungen mit der Gemeinde an. Christa Degkwitz: „Wir werden uns auf Ebene der Gemeinde darum kümmern.“
Zusätzlich zum Neubau soll die Dreifeld-Sporthalle energetisch saniert werden. Dafür plant der Kreis 1,5 Mio. € ein. Wann die Pläne umgesetzt werden können, ist noch offen. Christa Degkwitz: „Die Diskussion im Kreistag zuletzt hat gezeigt, dass zwischen Überlegungen, Verankerung im Haushalt, Planungen und Realisierung einige Zeit vergeht. Da die Hauptsummen für die Kurt-Moosdorf-Schule erst ab 2027 im Haushalt stehen, ist vor 2028 kaum mit einer Fertigstellung zu rechnen. Wir begrüßen es dennoch, dass jetzt in viele Schulstandorte, so auch in Echzell, investiert wird.“
Überrascht zeigten sich die GRÜNEN über das ausdrückliche Lob der Schulverantwortlichen über die digitale Ausstattung der Schule. Hier scheint in den letzten Jahren über den Digitalpakt tatsächlich ein Qualitätssprung gelungen zu sein. Nach Anschluss ans Glasfasernetz ist die Schule nun vollständig mit WLAN abgedeckt. Digitale Schultafeln prägen das Bild, die Schule ist inzwischen gut mit Tablets und Notebooks versorgt.
Entsprechend sieht sich die Schule für die Zukunft gut aufgestellt. Der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung gilt ab dem Schuljahr 2026/27. Die Voraussetzungen dafür sind im Großen und Ganzen heute schon gegeben. Etwa Zweidrittel der Kinder nehmen das Angebot bereits jetzt in Anspruch. Die Finanzierung der Betreuung ruht aktuell auf zwei Säulen, Geldern vom Land und vom Kreis. Als dritte Säule könnte die Gemeinde ins Spiel kommen. Dazu Christa Degkwitz: „Auch wenn die Kommunen nicht Schulträger sind, ist es immer von Vorteil, wenn sie sich um „ihre“ Schulen vor Ort kümmern. Wir nehmen wahr, dass das auch in Echzell der Fall ist. Es gibt den kurzen Draht zwischen Schule und Gemeinde, praktische Hilfe im einen oder anderen Fall. Dennoch könnte ich mir vorstellen, dass auch noch eine regelmäßige finanzielle Unterstützung hinzukommt. Das sollte auch in der deutlich angespannten Finanzsituation, in der sich die Gemeinde befindet, möglich sein.

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